HNO
Dr. med.
Kay Rohmann
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Kopf- und Halschirurgie
Plastische Gesichtschirurgie
Schlafmedizin
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HNO-Ärzte
in Düsseldorf auf jameda

Untersuchung und Behandlung

Eine sachgerechte Untersuchung des Gehörganges und des Trommelfells sollte unter mikroskopischer Kontrolle erfolgen. Hierbei lassen sich Formveränderungen des äußeren Gehörganges und Erkrankungen des Trommelfells sowie des Mittelohres einwandfrei diagnostizieren. Die Funktionsdiagnostik, also die Überprüfung des Hörvermögens, geschieht durch ein Reintonaudiogramm, also eine Hörtestung. Eine weitere differenzierte Betrachtung verschiedener Mischtöne kann durch ein so genanntes Sprachaudiogramm erfolgen. Dies ist auch die Basis für die Ermittlung des prozentualen Hörverlustes.

Die Druckausgleichsfähigkeit des Mittelohres, die stets zum Ziel hat, den Mittelohrdruck dem athmosphärischen Umgebungsdruck anzugleichen, geschieht über einen Verbindungskanal zwischen Nasenrachen und Mittelohr, der so genannten Eustachischen Röhre. Die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells, die allein durch den Druckausgleich ermöglicht wird, wird mittels eines Tympanometers diagnostiziert. Druckabflachungen lassen oftmals auf Verstopfungen der genannten Eustachischen Röhre schließen. Mittelohrergussbildungen, die meist immunologisch bedingt sind durch Erkrankungen im Bereich des Nasenrachens oder des Nasennebenhöhlensystems, führen zu weiteren Störungen der Mittelohrbelüftung.

Die Transportfähigkeit des Hörnerven hin zur Hirnrinde überprüfen wir mittels computer- gestützter objektiver Untersuchungsverfahren, der so genannten Hirnstammaudiometrie (BERA). Dieses Verfahren ermöglicht bereits beim Neugeborenen die Hörbahnen zu kontrollieren, beim Erwachsenen lässt sich hiermit sicher eine Schwerhörigkeit topografisch zuordnen, d. h., es lässt sich feststellen, ob eine Störung im Bereich der Sinneszellen oder der Hörinformationsweiterleitung über den Hörnerven vorliegt. Bei Ohrgeräuschen jeder Art ist es auf jeden Fall sinnvoll, eine Hirnstammaudiometrie durchzuführen, um den vorgenannten Kleinhirnbrückenwinkeltumor auszuschließen oder einen Tumor am achten Hirnnerven, dem Hör- und Gleichgewichtsnerv.