HNO
Dr. med.
Kay Rohmann
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Kopf- und Halschirurgie
Plastische Gesichtschirurgie
Schlafmedizin
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HNO-Ärzte
in Düsseldorf auf jameda

Tonsillotomie, Tonsillektomie, Adenotomie

Die Tonsillotomie bezeichnet eine Verringerung des Mandelgewebes, das wir durch eine Laseroperation erzielen. Hierbei wird der zur Rachenmitte zeigende Anteil der Mandel, also der Anteil, der die Gaumenbögen überragt, mit dem Kohlendioxydlaser abgetragen.

Dieses Verfahren bietet sich insbesondere bei Kindern, die erhebliche Mandel- vergrößerungen haben, an. Durch eine effektive Verkleinerung der Mandel erreicht man eine normale Atmung und ungehinderte Nahrungsaufnahme. Das immunkompetente Mandelgewebe bleibt erhalten. Die Nachblutungsgefahr nach solchen Operationen tendiert gegen Null, da die tiefen Mandelregionen nicht erreicht werden. Die Schmerzen nach dem Eingriff sind außerordentlich gering, da auch die in der Tiefe der Mandel liegenden Nervenäste nicht gereizt werden.

Die Tonsillektomie bezeichnet ein Verfahren, bei dem die gesamte Mandel entlang der Mandelkapsel entfernt wird. Wir führen diese Operation mikroskopisch gestützt durch, so dass im Fortlauf der Operation kleinste, die Mandelkapsel durchdringende Blutäderchen verschweißt werden. Grundsätzlich wird die Mandel im Bereich des Zungengrundes erst dann abgelöst, wenn sicher die Blutstillung des Mandelbettes erfolgt ist. Zur
zusätzlichen Sicherheit erfolgt eine so genannte Nahtumstechung am Zungengrund, um den Ort der häufigsten Nachblutung zu sichern.

Im Gegensatz zu vielen Operateuren halte ich auch diese Operation für ambulant sicher durchführbar und das Nachblutungsrisiko insgesamt, entsprechende Operationstechnik vorausgesetzt, für unbedeutend. Entgegen vielerlei Stimmen sehe ich auch keine erhöhte Gefahr, einer Mandeloperation mit zunehmendem Alter.

Adenotomie heißt Abtragung der Rachenmandeln. Dies geschieht bei uns bei überstrecktem Kopf des Patienten in Vollnarkose. Nach Einsetzen des Mundsperrers wird mittels Gaumenzügelung der Nasenrachen vollständig aufgespannt. Unter mikroskopischer Kontrolle wird dann das am Rachenrand anliegende Polypenpolster abgetragen und das bis in die verwinkelten Bereiche des seitlichen Rachens (so genannte Rosenmüller´sche Gruben) reichende lymphatische Gewebe entfernt. Eine sauber durchgeführte Abtragung der Rachenmandeln verhindert das oft vorkommende Nachwachsen, bzw. erneut überschießende Wachstum von verbliebenen Restgeweben.