HNO
Dr. med.
Kay Rohmann
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Kopf- und Halschirurgie
Plastische Gesichtschirurgie
Schlafmedizin
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HNO-Ärzte
in Düsseldorf auf jameda

Funktion und Anatomie

Die Nebenhöhlen der Nase bestehen aus den Kieferhöhlen, dem Siebbeinzellsystem, den Stirnhöhlen und der Keilbeinhöhle. Es handelt sich um knöchern begrenzte Hohlräume, die mit Schleimhaut ausgekleidet sind. Die Architektur der Nasennebenhöhlen führt zu einer Schleimhautoberflächenvergrößerung auf ca. 50 qcm. Diese Schleimhaut erfüllt durch die Identifikation und Abwehr von Krankheitserregern eine wichtige immunologische Funktion. Die Nasennebenhöhlen sind neben dem Darm ein zentrales Immunorgan und ausschließlich zuständig für die Abwehr und Identifikation von in der Atemluft befindlichen Fremdstoffen. Dem Abtransport von Staubpartikeln, Pollen und Bakterien, die mit der Atemluft bis in die Nebenhöhlen getragen werden, dienen kleine Härchen, die in der Nasennebenhöhlenschleimhaut sitzen. Es handelt sich hierbei um respiratorisches Epithel, das aktiv Fremdkörper aus den Nebenhöhlen in die Nase transportieren.

Die Funktion und auch Erkrankungen der Nasennebenhöhlen ist nur durch die Kenntnis der Architektur der Nasennebenhöhlen zu verstehen. Die Nase wird durch die Nasenscheidewand in zwei Räume unterteilt. In diesen Nasenhaupthöhlen liegen jeweils zwei Schwellkörper, und zwar die mittlere und untere Nasenmuschel. Die Nasenmuscheln dienen der Erwärmung und Anfeuchtung der Atemluft, die in der Nase für den Sauerstoffwechsel in die Lunge aufbereitet wird. Unterhalb der mittleren Nasenmuschel liegt der Ausführungsgang der Kiefer- und Stirnhöhle, sowie des Siebbeins. Im hinteren Abschnitt der Nase haben die Keilbeinhöhlen einen eigenen Zugang zu den Nasenhaupthöhlen.